Baue deinen Kleiderschrank selber – DIY-Anleitung

Baue deinen Kleiderschrank selber - DIY-Anleitung

Kennst du das Gefühl, wenn du vor deinem Kleiderschrank stehst und denkst: „Irgendwie passt das alles nicht richtig“? Zu wenig Platz, unübersichtliche Fächer, der Stil entspricht einfach nicht mehr deinem Geschmack? Anstatt dich länger zu ärgern, nimm dein Kleiderglück selbst in die Hand! Mit unserer DIY-Anleitung zeigen wir dir, wie du deinen Traum-Kleiderschrank selber bauen kannst – individuell, passgenau und ganz nach deinen Wünschen. Stell dir vor, wie befriedigend es sein wird, jeden Morgen in einen Schrank zu greifen, der perfekt auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist und deinen persönlichen Stil widerspiegelt.

Inhalt

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Warum du deinen Kleiderschrank selber bauen solltest

Ein Kleiderschrank ist mehr als nur ein Möbelstück. Er ist ein persönlicher Raum, der deine Kleidung, Accessoires und oft auch Erinnerungen beherbergt. Ein maßgeschneiderter Kleiderschrank bietet dir viele Vorteile gegenüber fertigen Modellen:

  • Individuelle Gestaltung: Du bestimmst die Größe, die Aufteilung, das Material und das Design. Gestalte den Schrank so, dass er perfekt zu deinen Bedürfnissen und deinem Stil passt.
  • Optimale Raumnutzung: Nutze jeden Winkel deines Zimmers optimal aus. Ob Dachschrägen, Nischen oder ungewöhnliche Raumzuschnitte – mit einem selbstgebauten Kleiderschrank passt alles wie angegossen.
  • Kostenersparnis: Ein individuell geplanter Kleiderschrank kann günstiger sein als ein vergleichbares Modell vom Schreiner oder aus dem Möbelhaus, besonders wenn du geschickt recycelte Materialien einsetzt.
  • Einzigartigkeit: Dein Kleiderschrank wird ein Unikat sein, das sonst niemand hat. Ein echtes Statement in deinem Zuhause.
  • Nachhaltigkeit: Du entscheidest, welche Materialien du verwendest. Setze auf nachhaltige Hölzer, recycelte Materialien oder Upcycling-Projekte, um deinen ökologischen Fußabdruck zu verringern.
  • Kreativer Prozess: Das Selberbauen ist ein erfüllendes Hobby. Du kannst deine handwerklichen Fähigkeiten erweitern und am Ende stolz auf dein eigenes Werk blicken.

Kurz gesagt: Ein selbstgebauter Kleiderschrank ist nicht nur eine praktische Lösung, sondern auch eine Möglichkeit, deine Kreativität auszuleben, deinen Wohnraum individuell zu gestalten und einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Bist du bereit, dein Kleiderglück selbst in die Hand zu nehmen?

Die Planung: Dein Traum-Kleiderschrank entsteht im Kopf

Bevor du mit dem Bau beginnst, ist eine sorgfältige Planung das A und O. Nimm dir Zeit, deine Bedürfnisse zu analysieren, deine Vorstellungen zu visualisieren und ein detailliertes Konzept zu erstellen. So vermeidest du Fehler und stellst sicher, dass dein fertiger Kleiderschrank wirklich deinen Erwartungen entspricht.

1. Bedarfsanalyse: Was soll dein Kleiderschrank alles können?

Der erste Schritt ist eine ehrliche Bestandsaufnahme: Was brauchst du wirklich? Wie viel Platz benötigst du für welche Kleidungsstücke?

  • Inventur: Wie viele Hängekleider (Kleider, Blusen, Hemden, Jacken) besitzt du? Wie viele gefaltete Kleidungsstücke (Pullover, T-Shirts, Hosen) müssen verstaut werden?
  • Art der Kleidung: Hast du viele lange Kleider, die viel Platz in der Höhe benötigen? Oder viele kurze Oberteile, bei denen du den Raum darunter für Schubladen oder Ablageflächen nutzen kannst?
  • Accessoires: Wie viele Schuhe, Taschen, Gürtel, Schals und Schmuckstücke möchtest du im Kleiderschrank unterbringen? Benötigst du spezielle Halterungen oder Fächer dafür?
  • Zukünftige Bedürfnisse: Plane auch für die Zukunft. Wirst du in den nächsten Jahren mehr Kleidung kaufen? Ändern sich deine Bedürfnisse (z.B. durch eine Schwangerschaft)?
  • Sonderwünsche: Möchtest du einen integrierten Spiegel, eine Beleuchtung, eine Sitzecke oder andere Extras in deinem Kleiderschrank integrieren?

Je genauer du deine Bedürfnisse analysierst, desto besser kannst du deinen Kleiderschrank planen und gestalten. Notiere dir alle wichtigen Punkte, damit du sie später bei der Gestaltung berücksichtigen kannst.

2. Standort und Maße: Wo soll dein Kleiderschrank stehen und wie groß darf er sein?

Die Wahl des Standorts und die Festlegung der Maße sind entscheidend für die Funktionalität und das Aussehen deines Kleiderschranks.

  • Standort: Wähle einen geeigneten Platz in deinem Schlafzimmer oder Ankleidezimmer. Berücksichtige dabei die Lichtverhältnisse, die Zugänglichkeit und den verfügbaren Platz.
  • Raummaße: Messe den Raum genau aus, in dem der Kleiderschrank stehen soll. Berücksichtige dabei auch eventuelle Dachschrägen, Fenster, Türen, Heizkörper und andere Hindernisse.
  • Schrankmaße: Lege die Maße deines Kleiderschranks fest. Überlege dir, wie hoch, breit und tief er sein soll. Achte darauf, dass du genügend Platz für deine Kleidung und Accessoires hast, aber den Raum nicht überfrachtest.
  • Ergonomie: Achte auf eine ergonomische Gestaltung. Die Kleiderstange sollte in einer angenehmen Höhe angebracht sein, Schubladen sollten leichtgängig sein und Ablageflächen sollten gut erreichbar sein.

Zeichne eine Skizze des Raumes und des geplanten Kleiderschranks, um dir ein besseres Bild von den Dimensionen und Proportionen zu machen.

3. Design und Stil: Wie soll dein Kleiderschrank aussehen?

Das Design und der Stil deines Kleiderschranks sollten zu deinem persönlichen Geschmack und zur Einrichtung deines Zimmers passen. Lass dich von verschiedenen Stilen inspirieren und finde den Look, der dir am besten gefällt.

  • Stilrichtungen: Informiere dich über verschiedene Stilrichtungen wie modern, minimalistisch, skandinavisch, vintage, industrial oder Landhaus.
  • Inspiration: Suche nach Inspiration in Zeitschriften, Büchern, auf Pinterest oder in Online-Galerien. Sammle Bilder von Kleiderschränken, die dir gefallen.
  • Farben und Materialien: Wähle Farben und Materialien, die zu deinem Stil passen und mit der übrigen Einrichtung harmonieren. Helles Holz, Weiß oder Pastelltöne wirken freundlich und einladend, dunkles Holz oder Metall verleihen dem Raum eine edle Note.
  • Oberflächen: Entscheide dich für eine passende Oberfläche. Lackiert, geölt, gewachst oder naturbelassen – jede Oberfläche hat ihren eigenen Charme.
  • Details: Achte auf Details wie Griffe, Beschläge, Füße und Verzierungen. Diese kleinen Elemente können den Gesamteindruck deines Kleiderschranks maßgeblich beeinflussen.

Erstelle ein Moodboard mit Bildern, Farben und Materialien, die dir gefallen. So kannst du deine Ideen visualisieren und ein stimmiges Gesamtkonzept entwickeln.

4. Innenleben: Wie soll dein Kleiderschrank aufgeteilt sein?

Die Inneneinteilung deines Kleiderschranks ist entscheidend für seine Funktionalität und Übersichtlichkeit. Plane die Aufteilung so, dass du deine Kleidung und Accessoires optimal verstauen kannst.

  • Kleiderstangen: Wie viele Kleiderstangen benötigst du? In welcher Höhe sollen sie angebracht werden? Benötigst du eine ausziehbare Kleiderstange für Hosen oder Röcke?
  • Regalböden: Wie viele Regalböden benötigst du? In welcher Höhe und Tiefe sollen sie angebracht werden? Benötigst du verstellbare Regalböden, um flexibel auf unterschiedliche Bedürfnisse reagieren zu können?
  • Schubladen: Wie viele Schubladen benötigst du? In welcher Größe und Tiefe sollen sie sein? Benötigst du Schubladen mit Vollauszug, um den gesamten Inhalt einsehen zu können?
  • Fächer: Benötigst du spezielle Fächer für Schuhe, Taschen, Gürtel oder Schmuck?
  • Ordnungssysteme: Überlege dir, welche Ordnungssysteme du verwenden möchtest. Einsätze für Schubladen, Boxen, Körbe oder Kleiderhüllen helfen dir, den Überblick zu behalten.

Zeichne eine detaillierte Skizze des Innenlebens deines Kleiderschranks. Plane die Aufteilung so, dass du den verfügbaren Platz optimal nutzt und deine Kleidung und Accessoires übersichtlich verstauen kannst.

5. Materialauswahl: Welche Materialien eignen sich für deinen Kleiderschrank?

Die Wahl des Materials beeinflusst nicht nur das Aussehen deines Kleiderschranks, sondern auch seine Stabilität, Haltbarkeit und Umweltverträglichkeit.

  • Holz: Massivholz ist ein natürliches, langlebiges und robustes Material. Es verleiht deinem Kleiderschrank eine warme und gemütliche Atmosphäre. Beliebte Holzarten sind Kiefer, Fichte, Buche, Eiche und Nussbaum.
  • Holzwerkstoffe: Holzwerkstoffe wie Spanplatten, MDF-Platten oder OSB-Platten sind günstiger als Massivholz und in verschiedenen Stärken und Oberflächen erhältlich. Sie eignen sich gut für den Korpus und die Inneneinteilung deines Kleiderschranks.
  • Metall: Metall eignet sich gut für Rahmen, Füße, Griffe und Beschläge. Es ist robust, langlebig und verleiht deinem Kleiderschrank einen modernen oder industriellen Look.
  • Kunststoff: Kunststoff kann für Schubladen, Boxen oder andere Elemente verwendet werden. Achte auf hochwertige und langlebige Kunststoffe.
  • Glas: Glas kann für Türen, Regalböden oder Spiegel verwendet werden. Es verleiht deinem Kleiderschrank eine elegante und moderne Note.
  • Nachhaltige Materialien: Achte bei der Materialauswahl auf Nachhaltigkeit. Verwende recyceltes Holz, ökologische Farben und Lacke oder Upcycling-Materialien.

Informiere dich über die Eigenschaften und Preise der verschiedenen Materialien und wähle diejenigen aus, die deinen Anforderungen und deinem Budget entsprechen.

Die Umsetzung: Schritt für Schritt zum Traum-Kleiderschrank

Nachdem du die Planung abgeschlossen hast, kann es endlich losgehen: Der Bau deines Kleiderschranks! Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigen wir dir, wie du vorgehst und worauf du achten musst.

1. Werkzeug und Material besorgen

Bevor du mit dem Bau beginnst, solltest du sicherstellen, dass du alle benötigten Werkzeuge und Materialien zur Hand hast. Eine gute Vorbereitung spart Zeit und Nerven.

  • Werkzeug:
    • Zollstock, Bleistift, Winkel
    • Säge (Hand- oder Kreissäge)
    • Bohrmaschine oder Akkuschrauber
    • Schraubzwingen
    • Schleifpapier oder Schleifmaschine
    • Stecheisen (für Holzarbeiten)
    • Hammer
    • Wasserwaage
    • Bohrer-Set
    • Schraubendreher-Set
  • Material:
    • Holzplatten oder Holzwerkstoffe (in der benötigten Stärke und Größe)
    • Schrauben, Nägel, Dübel
    • Holzleim
    • Schleifpapier
    • Farbe, Lack oder Öl (für die Oberflächenbehandlung)
    • Griffe, Beschläge, Scharniere
    • Kleiderstangen, Regalböden, Schubladen (je nach Planung)
    • Eventuell: Spiegel, Glasplatten, Beleuchtung
  • Schutzkleidung:
    • Arbeitshandschuhe
    • Schutzbrille
    • Staubmaske

Überprüfe, ob du alle Werkzeuge und Materialien in ausreichender Menge hast. Leihe dir Werkzeuge aus, die du nicht besitzt, oder kaufe sie im Baumarkt oder im Fachhandel.

2. Holzzuschnitt: Präzision ist Trumpf

Der Holzzuschnitt ist ein wichtiger Schritt, der sorgfältig durchgeführt werden muss. Je genauer du arbeitest, desto passgenauer wird dein Kleiderschrank.

  • Zuschnittliste erstellen: Erstelle eine detaillierte Zuschnittliste mit allen benötigten Holzteilen und ihren Maßen.
  • Holz ausmessen und markieren: Übertrage die Maße aus der Zuschnittliste auf die Holzplatten und markiere die Schnittlinien mit Bleistift und Winkel.
  • Holz sägen: Säge die Holzteile entlang der markierten Linien zu. Achte darauf, dass du sauber und präzise sägst. Verwende eine Führungsschiene oder eine Kreissäge, um gerade Schnitte zu erzielen.
  • Kanten bearbeiten: Schleife die Kanten der Holzteile ab, um sie zu glätten und Splitter zu entfernen.

Wenn du dir den Holzzuschnitt nicht selbst zutraust, kannst du ihn im Baumarkt oder beim Schreiner in Auftrag geben. Das spart Zeit und garantiert präzise Ergebnisse.

3. Korpusbau: Der Grundstein für deinen Kleiderschrank

Der Korpus ist das Grundgerüst deines Kleiderschranks. Er besteht aus den Seitenwänden, der Rückwand, dem Boden und der Decke.

  • Seitenwände vorbereiten: Bohre Löcher für Schrauben oder Dübel in die Seitenwände. Achte darauf, dass die Löcher exakt positioniert sind, damit die Seitenwände später bündig mit dem Boden und der Decke abschließen.
  • Boden und Decke befestigen: Verbinde die Seitenwände mit dem Boden und der Decke. Verwende Schrauben, Dübel oder Holzleim, um die Teile miteinander zu verbinden. Achte darauf, dass die Winkel stimmen und der Korpus stabil ist.
  • Rückwand anbringen: Befestige die Rückwand am Korpus. Verwende Nägel, Schrauben oder Klammern, um die Rückwand zu befestigen. Achte darauf, dass die Rückwand bündig mit dem Korpus abschließt und ihn zusätzlich stabilisiert.
  • Stabilität prüfen: Überprüfe die Stabilität des Korpus. Er sollte fest und stabil stehen und sich nicht verwinden.

Verwende Schraubzwingen, um die Holzteile während des Verleimens oder Verschraubens zu fixieren. So stellst du sicher, dass die Teile bündig abschließen und der Korpus stabil wird.

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4. Innenausbau: Ordnung nach Maß

Der Innenausbau ist der spannendste Teil des Kleiderschrankbaus. Hier kannst du deine individuellen Vorstellungen umsetzen und den Kleiderschrank ganz nach deinen Bedürfnissen gestalten.

  • Regalböden anbringen: Befestige die Regalböden im Korpus. Verwende Regalbodenhalter, Schrauben oder Dübel, um die Regalböden zu befestigen. Achte darauf, dass die Regalböden waagerecht sind und gleichmäßig verteilt sind.
  • Kleiderstangen montieren: Montiere die Kleiderstangen im Korpus. Verwende Kleiderstangenhalter, um die Kleiderstangen zu befestigen. Achte darauf, dass die Kleiderstangen in einer angenehmen Höhe angebracht sind und genügend Platz für deine Kleidung bieten.
  • Schubladen einbauen: Baue die Schubladen zusammen und baue sie in den Korpus ein. Verwende Schubladenführungen, um die Schubladen leichtgängig zu machen. Achte darauf, dass die Schubladen bündig mit dem Korpus abschließen und sich leicht öffnen und schließen lassen.
  • Fächer einbauen: Baue spezielle Fächer für Schuhe, Taschen, Gürtel oder Schmuck ein. Verwende Holzplatten oder Drahtkörbe, um die Fächer zu gestalten.

Achte bei der Montage der Regalböden, Kleiderstangen und Schubladen auf eine präzise Ausrichtung und Befestigung. Verwende eine Wasserwaage, um sicherzustellen, dass alles gerade ist.

5. Türen und Fronten: Der letzte Schliff

Die Türen und Fronten sind das Gesicht deines Kleiderschranks. Sie verleihen ihm seinen individuellen Charakter und schützen den Inhalt vor Staub und Licht.

  • Türen vorbereiten: Messe die Türen aus und schneide sie auf die passende Größe zu. Schleife die Kanten ab und bearbeite die Oberfläche.
  • Scharniere anbringen: Befestige die Scharniere an den Türen und am Korpus. Achte darauf, dass die Scharniere richtig positioniert sind und die Türen sich leicht öffnen und schließen lassen.
  • Griffe montieren: Montiere die Griffe an den Türen und Schubladen. Wähle Griffe, die zu deinem Stil passen und gut in der Hand liegen.
  • Fronten anbringen: Befestige die Fronten an den Schubladen und Fächern. Verwende Schrauben oder Kleber, um die Fronten zu befestigen. Achte darauf, dass die Fronten bündig mit dem Korpus abschließen und ein harmonisches Gesamtbild ergeben.

Verwende hochwertige Scharniere und Griffe, um die Funktionalität und Langlebigkeit deines Kleiderschranks zu gewährleisten.

6. Oberflächenbehandlung: Schutz und Schönheit

Die Oberflächenbehandlung schützt das Holz vor Feuchtigkeit, Schmutz und Beschädigungen. Außerdem verleiht sie deinem Kleiderschrank seinen individuellen Look.

  • Schleifen: Schleife die Oberflächen des Kleiderschranks gründlich ab, um Unebenheiten und Kratzer zu entfernen.
  • Grundieren: Trage eine Grundierung auf, um das Holz vor dem Eindringen von Farbe oder Lack zu schützen.
  • Streichen oder Lackieren: Streiche oder lackiere die Oberflächen des Kleiderschranks in deiner Wunschfarbe. Trage mehrere Schichten auf, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
  • Ölen oder Wachsen: Öle oder wachse die Oberflächen des Kleiderschranks, um das Holz zu schützen und seine natürliche Schönheit hervorzuheben.

Achte bei der Oberflächenbehandlung auf die Umweltverträglichkeit der verwendeten Produkte. Verwende ökologische Farben, Lacke oder Öle.

7. Feinschliff und Endmontage: Dein Traum-Kleiderschrank ist fertig!

Nachdem du alle Einzelteile zusammengebaut und die Oberflächen behandelt hast, kannst du deinem Kleiderschrank den letzten Schliff geben und ihn endgültig montieren.

  • Spiegel einsetzen: Setze einen Spiegel in die Tür oder an die Seitenwand ein.
  • Beleuchtung installieren: Installiere eine Beleuchtung im Kleiderschrank, um den Inhalt besser sichtbar zu machen.
  • Ordnungssysteme einsetzen: Setze Ordnungssysteme wie Einsätze für Schubladen, Boxen, Körbe oder Kleiderhüllen ein, um den Überblick zu behalten.
  • Kleiderschrank aufstellen: Stelle den Kleiderschrank an seinem vorgesehenen Platz auf und richte ihn mit einer Wasserwaage aus.
  • Einräumen: Räume deine Kleidung und Accessoires in den Kleiderschrank ein und genieße dein neues Ordnungssystem.

Herzlichen Glückwunsch! Du hast deinen eigenen Kleiderschrank gebaut und deinen Traum vom individuellen Wohnen verwirklicht. Sei stolz auf deine Leistung und genieße die Ordnung und Übersichtlichkeit in deinem neuen Kleiderschrank.

FAQ: Häufige Fragen zum Kleiderschrank selber bauen

Welches Holz ist am besten geeignet für einen Kleiderschrank?

Die Wahl des Holzes hängt von deinem Budget, deinem Geschmack und dem gewünschten Stil ab. Massivholz wie Kiefer, Fichte, Buche oder Eiche ist langlebig und robust, aber auch teurer. Holzwerkstoffe wie Spanplatten oder MDF-Platten sind günstiger, aber weniger stabil. Achte bei der Auswahl auf eine gute Qualität und eine umweltfreundliche Herkunft des Holzes.

Wie plane ich die Inneneinteilung meines Kleiderschranks optimal?

Analysiere deine Bedürfnisse und erstelle eine Inventur deiner Kleidung und Accessoires. Überlege dir, wie viele Kleiderstangen, Regalböden, Schubladen und Fächer du benötigst. Plane die Aufteilung so, dass du den verfügbaren Platz optimal nutzt und alles übersichtlich verstauen kannst. Berücksichtige auch zukünftige Bedürfnisse und plane eventuell zusätzliche Elemente ein.

Wo bekomme ich Inspiration für das Design meines Kleiderschranks?

Lass dich von Zeitschriften, Büchern, Pinterest oder Online-Galerien inspirieren. Sammle Bilder von Kleiderschränken, die dir gefallen, und erstelle ein Moodboard mit Farben, Materialien und Stilen, die du magst. Besuche Möbelhäuser oder Schreinerwerkstätten, um dir verschiedene Modelle anzusehen und Ideen zu sammeln.

Welches Werkzeug brauche ich, um einen Kleiderschrank selber zu bauen?

Du benötigst grundlegende Werkzeuge wie Zollstock, Bleistift, Winkel, Säge, Bohrmaschine oder Akkuschrauber, Schraubzwingen, Schleifpapier oder Schleifmaschine, Stecheisen (für Holzarbeiten), Hammer, Wasserwaage, Bohrer-Set und Schraubendreher-Set. Je nach Komplexität des Projekts können weitere Werkzeuge erforderlich sein.

Wie kann ich meinen Kleiderschrank nachhaltig gestalten?

Verwende recyceltes Holz, ökologische Farben und Lacke oder Upcycling-Materialien. Vermeide unnötigen Materialverbrauch und plane den Zuschnitt sorgfältig. Achte auf eine lange Lebensdauer deines Kleiderschranks und repariere ihn bei Bedarf, anstatt ihn wegzuwerfen.

Was kostet es, einen Kleiderschrank selber zu bauen?

Die Kosten hängen von der Größe, dem Material und der Ausstattung deines Kleiderschranks ab. Ein einfacher Kleiderschrank aus Holzwerkstoffen kann schon für wenige hundert Euro realisiert werden. Ein hochwertiger Kleiderschrank aus Massivholz mit aufwendiger Innenausstattung kann deutlich teurer sein. Vergleiche die Preise für Materialien und Werkzeuge, um ein realistisches Budget zu erstellen.

Kann ich meinen Kleiderschrank auch in eine Dachschräge einbauen?

Ja, ein Kleiderschrank in einer Dachschräge ist eine gute Möglichkeit, den Raum optimal zu nutzen. Plane den Zuschnitt der Holzteile sorgfältig und passe die Maße an die Dachschräge an. Verwende eventuell spezielle Scharniere oder Beschläge, um die Türen an die Schräge anzupassen.

Wie lange dauert es, einen Kleiderschrank selber zu bauen?

Die Bauzeit hängt von der Größe, Komplexität und deinem handwerklichen Geschick ab. Ein einfacher Kleiderschrank kann an einem Wochenende fertiggestellt werden. Ein aufwendiger Kleiderschrank mit vielen Details und Sonderanfertigungen kann mehrere Tage oder Wochen in Anspruch nehmen.

Wir hoffen, diese Anleitung inspiriert dich dazu, deinen Traum-Kleiderschrank selbst zu bauen. Es ist ein lohnendes Projekt, das dir nicht nur einen individuellen Stauraum verschafft, sondern auch die Freude am Selbermachen erleben lässt. Viel Erfolg!

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